Ärzte Zeitung online, 21.10.2009

Petition für Darmkrebs-Früherkennung: 50 000 Stimmen retten Menschenleben

MÜNCHEN (eb). Die gemeinsame Petition der Felix Burda Stiftung und der Stiftung LebensBlicke zur Darmkrebsvorsorge steht online. Die Forderung: Wie für die Brustkrebsfrüherkennung sollen Anspruchsberechtigte auch für die Untersuchung zur Darmkrebsfrüherkennung mit einem persönlichen Anschreiben eingeladen werden. Um sich im Deutschen Bundestag Gehör zu verschaffen, brauchen die Stiftungen 50 000 Unterzeichner.

Darmkrebs ist mit jährlich rund 27.000 Todesfällen die zweittödlichste Krebserkrankung bei beiden Geschlechtern in Deutschland. Das müsste nicht sein! "Wenn alle Menschen direkt angesprochen und über das von den Krankenkassen angebotene Vorsorgeprogramm für Darmkrebs informiert werden, nehmen mehr Menschen daran teil und weniger Menschen sterben an einem zu spät erkannten Darmkrebs", erklären die beiden Initiatoren der Petition, Felix Burda Stiftungs-Vorstand Dr. Christa Maar und Professor Jürgen Riemann, Vorstand der Stiftung LebensBlicke.

Die effektivste Methode, um anspruchsberechtigte Bürgerinnen und Bürger über das Programm zu informieren, ist das Einladungsverfahren. Dabei erhält jeder ab dem Alter von 50 Jahren ein persönliches Anschreiben mit der Einladung, sich an der Darmkrebsfrüherkennung zu beteiligen.

Um die gesetzliche Darmkrebsfrüherkennung um die wichtige Maßnahme des bundesweiten Einladungsverfahrens zu ergänzen, haben die Felix Burda Stiftung und die Stiftung LebensBlicke gemeinsam eine Bundestagspetition auf den Weg gebracht.

"Nun geht es darum, 50.000 Mitzeichner für diese Petition zu gewinnen, dafür benötigen wir jede Stimme! Der Petition online zuzustimmen ist ganz einfach."

Hier geht es zur Online-Petition

Mehr Infos zur Felix Burda Stiftung: www.felix-burda-stiftung.de
Mehr Infos zur Stiftung LebensBlicke: www.lebensblicke.de

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