Ärzte Zeitung, 01.07.2013

Darmkrebs

Mit Computermodellen zu effektiveren Therapien

BERLIN. Forscher aus Berlin haben eine Computersimulation entwickelt, mit der sich die Wirksamkeit von Kombitherapien für Darmkrebs vorhersagen lässt (Molecular Systems Biology 2013; online 11. Juni).

In Tumoren ist meist die Kommunikation zwischen den Zellen gestört, daher sollen Arzneien die Signalmoleküle abschalten, teilt die Charité mit. Doch sind die Moleküle in ein komplexes Netzwerk eingebunden, das je nach Mutation anders reagiert.

Die Modelle zur Prognose wurden an quantitative Daten aus Zellkulturexperimenten angepasst. Es stellte sich heraus, dass die Netzwerke stark rückgekoppelt sind: Durch Ausschalten eines Signalmoleküls wird ein Rezeptor aktiviert, der Wege anschaltet, die das Tumorüberleben begünstigen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »