Ärzte Zeitung, 10.01.2008

2007: Rekord bei Spenden von Knochenmark

KÖLN (dpa). Die Zahl der Knochenmarkspenden ist in Deutschland im vorigen Jahr auf Rekordhöhe gestiegen, wie die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) in Köln mitteilt.

2007 ließen sich mehr als 2500 DKMS-Spender Knochenmark oder Stammzellen zur Weitergabe an Leukämie-Patienten entnehmen. Das waren gut 500 mehr als 2006. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr fast 203 000 neue potenzielle Spender in die weltgrößte Knochenmark-Spenderdatei aufgenommen. Damit sind dort mehr als 1,6 Millionen Menschen registriert.

Beim Start 1991 - damals als kleine Bürgerinitiative - hat es bundesweit erst 3000 potenzielle Stammzellspender gegeben. Heute erhalten dank der Spenden jeden Tag mindestens sechs Patienten eine neue Lebenschance.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »