Ärzte Zeitung, 12.06.2013

AML-Arznei

Fetthülle gegen Nebenwirkungen

HANNOVER. Das bei akuter myeloischer Leukämie (AML) eingesetzte Daunorubicin hat deutlich weniger Nebenwirkungen, wenn es in eine Fetthülle "verpackt" wird.

Es zirkuliert dann länger im Blut und geht langsamer in die Organe, Herzschäden bleiben aus. Das habe ein internationales Team mit Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der AML-BFM-Studiengruppe belegt, teilt die MHH mit (Blood 2013, online 23. Mai).

In der seit 1978 bestehenden Gruppe kooperieren rund 60 Kinderkliniken aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und der Tschechischen Republik. Sie habe erreicht, dass heute 75 Prozent der AML-Kinder in diesen Ländern langfristig überleben - das seien die weltweit besten Überlebensraten. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »