Ärzte Zeitung, 08.09.2004

Hormon macht Brustkrebszellen aggressiv

WASHINGTON (ddp). Das Wachstumshormon Somatotropin könnte eine Schlüsselfunktion bei der Metastasenbildung bei Brustkrebs haben. Ein erhöhter Spiegel des Hormons bringt Brustkrebszellen im Labor dazu, sich zu verändern und in anderes Gewebe einzudringen. Das belegen Experimente eines internationalen Forscherteams.

Sollten sich diese Ergebnisse bestätigen, könnte das Blockieren der Hormonwirkung möglicherweise ein vielversprechender neuer Therapie-Ansatz sein. Das berichten die Wissenschaftler um Dr. Peter Lobie von der Universität Auckland in Neuseeland in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "PNAS".

Bereits aus früheren Studien ist bekannt, daß Brusttumoren, die Metastasen bilden, sehr große Mengen an Somatotropin enthalten. Um zu überprüfen, ob die erhöhte Hormon-Konzentration tatsächlich Metastasen verursacht, fügten die Forscher dem Erbgut kultivierter Brustkrebszellen das Somatotropin-Gen hinzu.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »