Ärzte Zeitung, 31.08.2005

Studie: Zelluläre Immuntherapie bei Mamma-Ca

HEIDELBERG (eb). Für eine Studie, in der eine neue zelluläre Immuntherapie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs erprobt werden soll, werden noch Teilnehmerinnen gesucht.

Die klinische Phase-II-Studie an der Uni-Frauenklinik Heidelberg läuft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum an. Dabei werden dem Knochenmark tumorreaktive Immunzellen (T-Gedächtniszellen) entnommen, präpariert und schließlich der Patientin zurückinfundiert.

Es sollen Patientinnen mit metastasierenden Brustkrebs und Patientinnen mit der Erstdiagnose aufgenommen werden. Bei den Frauen mit Metastasen sollten Strahlen- oder Chemotherapie bereits beendet sein.

Infos: Dr. Florian Schütz, Universitätsfrauenklinik Heidelberg, Voßstr. 9, 69115 Heidelberg, Tel.: 0 62 21/ 56 78 56, Mail: florian_schuetz@med.uni-heidelberg.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »