Ärzte Zeitung, 15.09.2005

Bei Brustkrebs senkt Gabapentin Flush-Inzidenz

ROCHESTER (eb). Mit dem Antikonvulsivum Gabapentin kann die Inzidenz von Hitzewallungen bei Frauen mit Brustkrebs und Chemo- oder Hormontherapie um bis zu 46 Prozent reduziert werden. Das ergab eine Placebo-kontrollierte randomisierte Studie mit 420 Frauen ("Lancet" 366, 2005, 818).

Dr. Kishan Pandya von der US-amerikanischen Universität Rochester und seine Kollegen nahmen in die Studie Frauen mit Brustkrebs auf, die mindestens zwei Hitzewallungen pro Tag hatten. Sie erhielten täglich Gabapentin 300 mg oder 900 mg oder Placebo.

Nach acht Wochen war die Zahl der Hitzewallungen in der Placebo-Gruppe um 15 Prozent reduziert, in der 300 mg-Gruppe um 31 Prozent und in der Gruppe mit 900 mg um 46 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »