Ärzte Zeitung, 06.10.2008

Mamma-Screening rund um Kiel soll verbessert werden

KIEL (di). Mit verbesserter Infrastruktur sollen Frauen in Kiel und Umgebung zum Mammografie-Screening motiviert werden. Mit der bisherigen Teilnehmerquote von 35 Prozent der eingeladenen Frauen sind die Verantwortlichen unzufrieden.

"Um das von der Bundesregierung präferierte Präventionsprogramm zum Erfolg zu bringen, so dass die Sterblichkeit bei Brustkrebs abnimmt, brauchen wir die Teilnahme möglichst vieler Frauen", sagte der programmverantwortliche Arzt Dr. Thomas Lange. Im ersten Jahr seit Bestehen des Angebotes sind in Kiel rund 8900 Frauen zum Mammografie-Screening erschienen.

Das entspricht 35 Prozent der eingeladenen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Um die Quote zu verbessern, wurde die Screening-Einheit in das Erdgeschoss des Gebäudes verlegt, sodass das Angebot für behinderte Frauen besser erreichbar ist.

Das Personal wurde aufgestockt und die Öffnungszeiten flexibilisiert, damit die eingeladenen Frauen auch nach der Arbeit in den Abendstunden zum Screening gehen können. Außerdem wurde in neue Geräte investiert. Bei den bisher untersuchten Frauen wurden 93 Karzinome entdeckt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »