Ärzte Zeitung, 09.09.2009

Mit Antikörper bei Frauen weniger Wirbelbrüche

Der gegen RANKL (Receptor Activator of Nuclear factor-Kappa B Ligand)-Protein gerichtete Antikörper Denosumab (60 mg alle sechs Monate s.c.) reduziert die Rate der Wirbelkörper-Frakturen im Vergleich zu Placebo um 68 Prozent und die Rate der Hüft-Frakturen um 40 Prozent. Das hat jetzt eine Phase-III-Studie bei 7 868 Frauen im Alter zwischen 60 und 90 Jahren mit Osteoporose ergeben (NEJM online).

Sie erhielten über drei Jahre zweimal jährlich 60 mg Denosumab oder Placebo subkutan. Primärer Endpunkt der Studie war die Rate neuer Wirbelfrakturen. Die Rate der Hüftfrakturen gehörte zu den sekundären Endpunkten. In der Verumgruppe erlitten 2,3 Prozent der Frauen eine neue Wirbelfraktur, in der Placebogruppe hingegen 7,2 Prozent. Und: Mit Denosumab hatten 0,7 Prozent der Frauen eine Hüftfraktur, mit Placebo 1,2 Prozent. Gesamtinzidenz und Art der unerwünschten Wirkungen unter Denosumab waren ähnlich wie mit Placebo. (ikr)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »