Ärzte Zeitung, 24.02.2010

Erstmals vorgestellt: Patientenleitlinie zu Brustkrebs

Erstmals vorgestellt: Patientenleitlinie zu Brustkrebs

BERLIN (eb). Auf dem 29. Deutschen Krebskongress wurde die erste nationale Patientenleitlinie zum Thema Brustkrebs vorgestellt. Der Ratgeber ist auf Basis der interdisziplinären Stufe-3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge entstanden. Die medizinisch-wissenschaftlichen Behandlungsempfehlungen wurden in eine für Patientinnen verständliche Sprache übersetzt.

Die Patientenleitlinie zur Ersterkrankung an Brustkrebs informiert Frauen nach der Diagnose über die medizinischen Hintergründe ihrer Krebserkrankung. Weiterhin werden die derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Es gibt außerdem Beratungsangebote und Ratschläge zu krankheitsbedingten Problemen in Familie, Partnerschaft und am Arbeitsplatz. Und die Frauen erhalten Tipps zu gesunder Lebensführung.

Die Patientenleitlinie zu Brustkrebs soll die Kommunikation zwischen Ärzten und ihren Patientinnen verbessern, teilt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) mit. Die neue Leitlinie ist Bestandteil des "Leitlinienprogramms Onkologie" der Deutschen Krebsgesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften und der Deutschen Krebshilfe.

An der Erstellung der Leitlinie waren Vertreter von allen relevanten medizinischen Fachgesellschaften und Vertreter von Selbsthilfeorganisationen beteiligt.

Die Leitlinie steht zum Download auf: www.dggg.de/uploads/media/Patientenleitlinie_Brustkrebs_01.pdf

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »