Ärzte Zeitung, 11.10.2010

Meyenburg-Preis für Entdecker von Krebsgen

HEIDELBERG (eb). Der mit 50 000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2010 geht an den britischen Brustkrebsspezialisten Professor Alan Ashworth für eine neue Therapie. 1995 entdeckten er und Kollegen das Gen BRCA2, das für Reparaturen im Erbgut wichtig ist. Ist es verändert, werden DNA-Schäden nicht mehr behoben, was zu Krebs führen kann.

Die Forscher wiesen auch nach, dass Tumorzellen mit mutierten BRCA1- oder BRCA2-Genen empfindlich auf Hemmstoffe des Reparaturenzyms PARP reagieren. Der Preis wurde am 11. Oktober bei einem Symposium im Deutschen Krebsforschungszentrum verliehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »