Ärzte Zeitung App, 30.09.2014

Brustkrebs

Knochenmetastasen werden oft spät erkannt

MADRID. Bei knapp 40 Prozent aller Brustkrebspatientinnen mit Frakturen aufgrund von Knochenmetastasen werden die Filiae erst anhand der Fraktur diagnostiziert. Das hat eine beim Europäischen Krebskongress ESMO in Madrid präsentierte Studie des Unispitals Basel ergeben.

Die Studienautoren folgerten, dass bei Routinekontrollen zu wenig nach Knochensymptomen gefragt wird, heißt es in einer Mitteilung vom Kongress.

Für die aktuelle Arbeit wurden aus der Basel Breast Cancer Database die Daten von 363 Brustkrebs-Patientinnen, die in einem Zeitraum von 22 Jahren Fernmetastasen entwickelten, ausgewertet.

Aus dieser Gruppe hatten 254 Patientinnen Knochenmetastasen, und von diesen Patientinnen erlitten 36 (14,2 Prozent) pathologische Frakturen. Bei manchen Frauen ereigneten sich mehrere Brüche. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »