Ärzte Zeitung, 10.04.2008

Weniger Tote durch Nieren-Ca in Europa

LONDON (dpa). Die Zahl der Nierenkrebstoten ist in Europa seit den frühen 1990er Jahren deutlich gesunken. Das hat eine Auswertung der nationalen Todesursachenstatistiken von 32 Ländern ergeben, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusammengetragen worden waren. Von 1992 bis 2002 ging demnach die Zahl tödlicher Nierenkrebsfälle bei Männern in der EU um 13 Prozent zurück, bei Frauen um 17 Prozent.

Dabei gibt es allerdings große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern, schreiben Forscher um Professor Fabio Levi von der Schweizer Universität Lausanne in ihrer Auswertung, die im Fachjournal "BJU International" (Bd. 101, S. 949) erschienen ist. Den deutlichsten Rückgang können demnach Österreich mit 32 bis 33 Prozent und Deutschland mit 31 Prozent vorweisen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »