Ärzte Zeitung, 26.02.2008

Trend zu Ektomie bei aggressivem Prostatakrebs

BERLIN (eis). Auch aggressive Tumoren der Prostata in fortgeschrittenen Stadien werden heute entfernt. "Bei 20 bis 40 Prozent der Patienten konnten wir mit Prostatektomie eine langfristige Heilung erzielen", sagte Professor Markus Graefen aus Hamburg.

Früher sei für diese Patienten nur die Strahlentherapie in Frage gekommen. Heute werde eine multimodale Therapie angestrebt. Der Primärtumor werde erst operativ so effektiv wie möglich beseitigt, die anschließende Option der Strahlenbehandlung sei die maximale Therapiestrategie, so Graefen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Im Sushi war der Wurm drin

Der Hinweis aufs Sushi brachte die Ärzte auf die richtige Spur. Statt den Patienten wegen Verdachts auf akutes Abdomen zu operieren, führten sie eine Gastroskopie durch. mehr »

Importierte Infektionen führen leicht zu Diagnosefehlern

Wann muss ein Arzt für eine Fehldiagnose gerade stehen? In einem aktuellen Fall entschied das Oberlandesgericht Frankfurt gegen einen Arzt. mehr »

"Turbolader einer Zwei-Klassen-Medizin"

Die Einheitsversicherung als Garant für Gerechtigkeit im Versorgungssystem? Aus Sicht von BÄK-Präsident Professor Frank Ulrich Montgomery eine fatale Fehleinschätzung. Die "Ärzte Zeitung" dokumentiert Auszüge aus seiner Ärztetags-Eröffnungsrede. mehr »