Sonntag, 26. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 23.01.2013

Prostatakrebs

Studie bewertet Therapien

In der jetzt gestarteten PREFERE-Studie werden die gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs an rund 7.600 Patienten vergleichend untersucht.

BONN. Rund 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 90 Prüfzentren werden sich bundesweit an der PREFERE-Studie beteiligen, teilt die Deutsche Krebshilfe mit.

"Die Studie soll richtungsweisend sein für die Behandlung von Menschen mit Prostatakrebs im Frühstadium", wird Dr. Fritz Pleitgen, Schirmherr der Studie und Präsident der Deutschen Krebshilfe, in der Mitteilung zitiert.

"Wir rufen betroffene Patienten und niedergelassene Urologen auf: Beteiligen Sie sich an der Studie!" Bis zum Jahr 2030 finanzieren die Deutsche Krebshilfe sowie die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen das Projekt mit rund 25 Millionen Euro.

"Jede der drei Therapieformen Strahlentherapie, Brachytherapie, also die Behandlung des Tumors mittels vieler kleiner, dauerhaft in der Prostata platzierter Strahlenquellen, und die Aktive Überwachung wird im Vergleich mit der Radikaloperation auf ihre Effektivität überprüft", erklärte Professor Thomas Wiegel, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Ulm, einer der Studienleiter.

Erfahrene Spezialisten betreuen die Teilnehmer der Studie. Die Sicherheit und die Lebensqualität der Patienten stehen dabei an höchster Stelle. (eb)

Mehr Infos zur PREFERE-Studie auf: www.prefere.de

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Ebola-Patient am UKE: Heilende Therapie - mit Überraschungen

Nach der Behandlung am Hamburger UKE ist ein Ebola-Patient als geheilt entlassen worden. Jetzt haben die Ärzte Details zur Krankengeschichte und der erfolgreichen Therapie verraten. Sie sehen in der Behandlung einen Präzedenzfall. mehr »

Neuinfektionen: Ebola erreicht New York und Mali

Ebola breitet sich aus: Erstmals sind Fälle in New York und Mali aufgetreten. Der erkrankte Arzt in den USA liegt auf einer Isolierstation - aber hat er das Virus vorher schon weitergegeben? mehr »

Hygiene-Mängel: Chef der Mannheimer Uniklinik räumt seinen Stuhl

Haare, Knochensplitter, tote Fliege im OP: Zu den Hygieneverstößen an der Mannheimer Uniklinik sind neue Details bekannt geworden. Einem Medienbericht zufolge sollen die Mitarbeiter auf die Mängel hingewiesen haben - doch geändert hat sich nichts. Der Geschäftsführer tritt ab, die Klinik will das Vertrauen der Patienten zurückgewinnen. mehr »