Freitag, 3. Juli 2015
Ärzte Zeitung, 23.01.2013

Prostatakrebs

Studie bewertet Therapien

In der jetzt gestarteten PREFERE-Studie werden die gängigen Behandlungsoptionen bei Frühformen von Prostatakrebs an rund 7.600 Patienten vergleichend untersucht.

BONN. Rund 1.000 niedergelassene Urologen und Strahlentherapeuten sowie mindestens 90 Prüfzentren werden sich bundesweit an der PREFERE-Studie beteiligen, teilt die Deutsche Krebshilfe mit.

"Die Studie soll richtungsweisend sein für die Behandlung von Menschen mit Prostatakrebs im Frühstadium", wird Dr. Fritz Pleitgen, Schirmherr der Studie und Präsident der Deutschen Krebshilfe, in der Mitteilung zitiert.

"Wir rufen betroffene Patienten und niedergelassene Urologen auf: Beteiligen Sie sich an der Studie!" Bis zum Jahr 2030 finanzieren die Deutsche Krebshilfe sowie die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen das Projekt mit rund 25 Millionen Euro.

"Jede der drei Therapieformen Strahlentherapie, Brachytherapie, also die Behandlung des Tumors mittels vieler kleiner, dauerhaft in der Prostata platzierter Strahlenquellen, und die Aktive Überwachung wird im Vergleich mit der Radikaloperation auf ihre Effektivität überprüft", erklärte Professor Thomas Wiegel, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Ulm, einer der Studienleiter.

Erfahrene Spezialisten betreuen die Teilnehmer der Studie. Die Sicherheit und die Lebensqualität der Patienten stehen dabei an höchster Stelle. (eb)

Mehr Infos zur PREFERE-Studie auf: www.prefere.de

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Hitzewelle: Notfalls trinken über die Schulter

Die derzeitige Hitze macht vielen zu schaffen - vor allem aber älteren und bettlägerigen Menschen. Wenn sie nicht mehr in der Lage sind, selbst mehr zu trinken, sollte die Flüssigkeit subkutan zugeführt werden. mehr »

Patientendaten: Gassen befürchtet Datenschutz-Lücken

Heute wird das E-Health-Gesetz im Bundestag in erster Lesung beraten. Im Vorfeld äußert KBV-Gassen Zweifel an der Sicherheit von Patientendaten. mehr »

EBM-Änderung: NäPA darf Langzeit-EKG nun berechnen

Erbringen Praxisassistentinnen auf Hausbesuch ein Langzeit-EKG, darf die Praxis seit Juli hierfür auch die EBM-Ziffer 03322 abrechnen. mehr »