Ärzte Zeitung, 20.02.2013

DKFZ

Forschung zu Hirntumoren prämiert

HEIDELBERG. Besonders aggressive Hirntumoren bilden verstärkt einen Botenstoff, der dem Umweltgift Dioxin ähnelt, kurbeln damit ihr weiteres Wachstum an und schwächen das Immunsystem.

Für diese Entdeckung ist Professor Michael Platten, Neuroonkologe am Uniklinikum Heidelberg und Arbeitsgruppenleiter am DKFZ, nun von der Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover mit dem Sir Hans Krebs-Preis 2012 ausgezeichnet worden.

Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro, teilt die Uniklinik Heidelberg mit. Derzeit sucht das Team nach Wirkstoffen, die den neu entdeckten Stoffwechselweg hemmen und die Krebstherapie unterstützen könnten. Gliome sind die häufigsten und bösartigsten Hirntumoren bei Erwachsenen. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »