Ärzte Zeitung, 20.09.2016

Forschung an Fruchtfliege

Neue Erkenntnisse zu Krebs

HEIDELBERG. Mit Studien an Fruchtfliegen haben Forscher neue Erkenntnisse über die Tumorentstehung gewonnen. "Uns ist es gelungen, die Ausbildung einer Tumorstammzelle aus einer normalen Stammzelle in der Fruchtfliege nachzubauen", sagte Jürgen Knoblich vom Institut für Molekulare Biotechnologie in Wien anlässlich des Internationalen Heinrich Behr Symposiums in Heidelberg, das noch bis zum 20. September dauert.

Seine Forschung habe gezeigt, dass Defekte in der Zellteilung bei der Fruchtfliege zur Entstehung von Krebs führten. Wenn ein bestimmtes Gen mutiert und das entsprechende Protein damit aus der Fliege entfernt werde, entstehe ein Gehirntumor, so Knoblich.

Die Forschung lasse sich auf den Menschen übertragen, da es das Protein auch in ihm gebe. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »