Ärzte Zeitung, 28.07.2005

Bei CT-Koloskopie kann Nierenkrebs entdeckt werden

SAN FRANCISCO (gwa). Ob man mit virtuellen Koloskopien, also Dickdarm-Untersuchungen mit Computertomographie (CT), ebenso sicher Kolonpolypen diagnostizieren kann wie mit konventioneller Koloskopie, ist sehr umstritten. Allerdings: Es gibt bei CT-Koloskopien die Chance, zufällig pathologische Befunde an anderen Organen zu entdecken.

Das ergab zum Beispiel eine Untersuchung von 35 (sieben Prozent) von 500 Patienten, die in San Francisco eine CT-Koloskopie bekamen, wurden pathologische Befunde wie Nierenkarzinome oder Aortenaneurysmen festgestellt (Radiology 236, 2005, 519). 13 von ihnen wurden operiert oder weiter kontrolliert. Alle gefundenen Auffälligkeiten waren den Betroffenen vor der CT-Koloskopie nicht bekannt gewesen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »