Ärzte Zeitung, 18.03.2010

Mehr Genderforschung in der Gastroenterologie

Das Netzwerk Frauen in der Viszeralmedizin (FIV) hat die Einrichtung einer wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft zur Genderforschung bei der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) initiiert.

"Im Fokus der Arbeitsgemeinschaft stehen nicht Erkrankungen bei Frauen, sondern das Herausarbeiten geschlechtsspezifischer Unterschiede bei gastroenterologischen Erkrankungen und Stoffwechselstörungen, bei Lebererkrankungen, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder beim Darmkrebs, bei funktionellen Erkrankungen, bei Risikoprofilen und in der Vorsorge", erklärte Dr. Marie-Luise Hermans, die Initiatorin des Netzwerks.

Im Netzwerk FIV haben sich Ärztinnen organisiert, die ihre Erfahrungen an junge Kolleginnen weitergeben möchten, sie bei der Karriereplanung und bei der Niederlassung unterstützen wollen und sie zu berufspolitischem Engagement motivieren wollen. (eb)

Nähere Infos: www.mit-FIV.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »