Ärzte Zeitung, 17.03.2010

Bei Leberzirrhose ist Fahrtest zu empfehlen

Patienten, die unter den Folgen einer fortgeschrittenen chronischen Lebererkrankung leiden, entwickeln häufig Hirnleistungsstörungen, die die Fahrtüchtigkeit einschränken können. Pauschale Beurteilungen sind aber unzureichend. Im Einzelfall zählt der individuelle Test.

"Die Leberzirrhose ist eine Folge chronischer Leberschädigungen, die dazu führt, dass das Organ eine seiner wichtigsten Aufgaben - die Entgiftung des Körpers - nicht mehr hinreichend erfüllen kann", erklärt Dr. Stefan Mauss vom Berufsverband der Niedergelassenen Gastroenterologen (bng). Unter anderem hat eine aktuelle Untersuchung von Medizinern der Universität Düsseldorf klar gezeigt, dass betroffene Patienten ihre Fahrleistung oft überschätzen. (otc)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »