Ärzte Zeitung, 23.02.2011

Bei perforierter Appendizitis bringt sofortige Op Vorteile

NEU-ISENBURG (eis). Ob Kinder mit perforierter Appendizitis sofort operiert werden sollen oder erst etwa sechs Wochen später, wenn sich die Peritonitis gebessert hat, ist umstritten.

US-Ärzte plädieren jetzt für einen sofortigen Eingriff. In einer Studie mit 131 Betroffenen haben sie belegt: Bei sofortiger Operation hatten die Kinder im Mittel knapp 13,8 Krankheitstage, bei verschobenem Eingriff 19,4 (Arch Surg online).

Komplikationen wie intraabdominale Abszesse oder Darmverschlüsse gab es bei 30 Prozent der Kinder mit direktem Eingriff verglichen mit 55 Prozent bei Intervall-Appendektomie.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »