Ärzte Zeitung, 19.03.2012

Darmbakterien fördern Bildung von Blutgefäßen

MAINZ (eb). Die Entdeckung eines Mechanismus zur Bildung von Blutgefäßen im Darm eröffnet Therapieoptionen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und Fettleibigkeit.

Forscher haben belegt, dass die Darmflora Blutgefäße in den Darmzotten über etwa das Gewebethromboplastin sprießen lässt, das Starterprotein der plasmatischen Blutgerinnung, das auch von den Epithelzellen im Darm gebildet wird.

Die Darmbakterien verändern zudem die Struktur der Darmzotten über Gerinnungsfaktor-abhängige Signalmechanismen und maximieren die Absorption von Nährstoffen (Nature online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »