Ärzte Zeitung, 19.04.2007

Erbgut-Analyse stützt Hypothese zu Morbus Crohn

BALTIMORE (ple). Bei der Suche nach Genen im Erbgut, die an der Entstehung von Morbus Crohn beteiligt sind, hat eine internationale Forschergruppe vier neue DNA-Abschnitte entdeckt, die mit der entzündlichen Darmerkrankung assoziiert sind (Nat Genetics-Online).

Wie die Forscher um Dr. Steven Brant aus Baltimore berichten, stützen die Funde die Hypothese, nach der Störungen in der Abwehr von Bakterien im Darm in der Crohn-Pathogenese bedeutsam sind. Verändert ist etwa das Gen ATG16L1 (wir berichteten).

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