Colitis ulcerosa / Morbus Crohn

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 02.09.2009

Bei CED-Patienten bestehen erhebliche Versorgungsdefizite

Die Versorgung von Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) ist noch nicht optimal: So zeigt die Praxis, dass die Therapie-Möglichkeiten mit den zur Verfügung stehenden Medikamenten häufig nicht ausgeschöpft werden. Das belegt auch eine Umfrage unter knapp 2000 CED-Patienten im Raum Hamburg und Berlin (Z Gastroenterol 47, 2008, 9). Demnach wurden nur die Hälfte der Patienten gemessen an ihrem bisherigen Krankheitsverlauf und der derzeitigen -aktivität, leitliniengerecht mit Mesalazin oder Immunsuppressiva behandelt. Es zeigte sich auch, dass Patienten mit schweren Verläufen nicht häufiger bei Fachärzten in Behandlung sind.

Um die Situation zu verbessern, haben Professor Heiner Raspe und Mitarbeiter von der Universität Lübeck ein neues Versorgungskonzept entwickelt (Z Gastroenterol 47, 2009, 529). Dessen Gerüst ist die abgestufte Versorgungskoordination durch den Hausarzt (1. Ebene), durch den Gastroenterologen (2. Ebene) oder durch eine CED-Schwerpunktpraxis oder -Ambulanz (3. Ebene). (otc)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »