Ärzte Zeitung online, 05.08.2008

Nur ein Mini-Schnitt im Bauchnabel - und die Gallenblase war draußen

NEUSS (dpa/eb). Chirurgen der St.-Augustinus-Kliniken in Neuss ist nach eigenen Angaben erstmals in Deutschland eine Gallenblasen-Entfernunggelungen, bei der nur ein kleiner Schnitt im Bauchnabel nötig war.

Weitere Schnitte seien nicht nötig, sagte eine Sprecherin der Kliniken am Dienstag. Die Vorteile der neuen Methode sind die Minderung der Operations- und Infektionsrisiken. Außerdem gebe es keinerlei sichtbare Narben.

Bei der üblichen minimal-invasiven Operation auch von Gallenblasenwerden durch weitere kleine Schnitte in der Bauchdecke Instrumente und Kamera in die Bauchhöhle eingeführt. Inzwischen wird von manchen Chirurgen ein Zugang zum Bauch auch über natürliche Körperöffnungen gewählt, etwa über die Vagina, oder über den Magen. Aber auch dabei sind Schnitte nötig.

Die in Neuss erprobte neue Schlüsselloch-Technik, entwickelt von dem Chirurgen Professor Frank Granderath, schalte auch Verletzungsrisiken anderer Organe aus, so die Klinik.

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