Ärzte Zeitung, 28.08.2006

Patienten mit Sodbrennen für Studie gesucht

HEIDELBERG (eb). Für eine Studie, in der die Effektivität zweier minimalinvasiver Op-Verfahren verglichen wird, sucht die Chirurgische Uniklinik in Heidelberg Patienten, die an chronischem Sodbrennen, saurem Aufstoßen oder anderen, durch Zwerchfellbrüche bedingten Beschwerden leiden.

Wie die Uni mitteilt, sollen die Patienten älter als 18 Jahre sein und sich bereits einer medikamentösen Langzeitbehandlung mit Protonenpumpenhemmern unterzogen haben. Das eine Op-Verfahren ist die klassische Fundoplikatio mit Anlegen einer Muskelmanschette. Bei der anderen Technik wird der Ösophagus so weit wie möglich in den Bauchraum gezogen und die Lücke für die Speiseröhre mit einem feinen Kunststoffnetz abgedeckt.

Professor Carsten N. Gutt, Chirurgische Uniklinik Heidelberg, Telefon: 06221-56 86 41, Fax: 06221-56 86 45

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »