Sonntag, 19. Mai 2013
Ärzte Zeitung, 23.01.2013

ADHS

25 Prozent mehr Diagnosen in den USA

PASADENA. Auch in den USA wird bei immer mehr Kindern die Diagnose ADHS gestellt, berichten Forscher der Kaiser Permanente Southern California Medical Group.

Sie haben Trends bei 842.830 Fünf- bis Elfjährigen mit ADHS zwischen 2001 und 2010 untersucht (JAMA Pediatrics 2013, online 21. Januar).

Danach stieg die ADHS Rate in dieser Altersgruppe in dieser Zeit von 2,5 auf 3,1 Prozentpunkte (relative 25 Prozent). (eis)

| Share
Topics
Schlagworte
ADHS (235)
Pädiatrie (6917)
Krankheiten
ADHS (413)
[23.01.2013, 21:57:42]
Dr. Hans-Jürgen Kühle 
Bitte machen Sie die blöden Zahlenspiele nicht mit!
Wie in den Haushaltsdebatten wird bei ADHS immer nur Wachstum herausgeputzt- wozu wohl??
Mit dem Anstieg von 2.5% auf 3.1% wird noch nicht einmal die Hälfte der Prävalenz auch diagnostiziert. Traurig interessant ist der genauere Blick auf die ZAhlen, der wohl die Versorgungslage widerspiegelt: Bei weißen Kinder erfolgte nur ein geringer Anstieg von 4.7% auf 5.6%, womit sich die Diagnosehäufigkeit der Prävalen annähert; für die farbige Bevölkerung dagegen werden statt 2.6% jetzt 4.1% diagnostiziert, und darunter sind jetzt auch Mädchen. Bei der hispanischen Bevölkerung ist nur ein Anstieg von 1.7% auf 2.5% erfolgt, obwohl die Prävalenz genauso hoch wie in den anderen Bevölkerungsgruppen ist - also: keine dramatischen Zahlen, aber pobres latinos... zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Transplantation: BÄK-Richtlinien sollen unter die Lupe

Das Transplantationsgesetz im Umbruch: Innerhalb von einem Jahr könnte es zum vierten Mal geändert werden - jetzt wegen der BÄK-Richtlinien. Auch eine neue Strafvorschrift ist möglich. mehr »

Einbußen errechnet: So teuer kommt Ärzte die Bürgerversicherung

Kommt der einheitliche Krankenversicherungs­markt nach der Bundestagswahl, geht es Ärzten an den Geldsäckel. Wie stark, hat jetzt der PVS-Verband errechnet. Für bestimmte Fachgruppen sind Einbußen von bis zu 40 Prozent des Praxishonorars zu erwarten. mehr »

Vorsicht bei Mett: Geflügel nicht mehr größtes Salmonellenrisiko

Wer Eier oder Hähnchen isst, ist besonders gefährdet für Salmonellen, hieß es noch vor Jahren. Mittlerweile sind andere Lebensmittel riskant. mehr »