Donnerstag, 24. April 2014
Ärzte Zeitung, 23.01.2013

ADHS

25 Prozent mehr Diagnosen in den USA

PASADENA. Auch in den USA wird bei immer mehr Kindern die Diagnose ADHS gestellt, berichten Forscher der Kaiser Permanente Southern California Medical Group.

Sie haben Trends bei 842.830 Fünf- bis Elfjährigen mit ADHS zwischen 2001 und 2010 untersucht (JAMA Pediatrics 2013, online 21. Januar).

Danach stieg die ADHS Rate in dieser Altersgruppe in dieser Zeit von 2,5 auf 3,1 Prozentpunkte (relative 25 Prozent). (eis)

|
Topics
Schlagworte
ADHS (249)
Pädiatrie (7221)
Krankheiten
ADHS (434)
[23.01.2013, 21:57:42]
Dr. Hans-Jürgen Kühle 
Bitte machen Sie die blöden Zahlenspiele nicht mit!
Wie in den Haushaltsdebatten wird bei ADHS immer nur Wachstum herausgeputzt- wozu wohl??
Mit dem Anstieg von 2.5% auf 3.1% wird noch nicht einmal die Hälfte der Prävalenz auch diagnostiziert. Traurig interessant ist der genauere Blick auf die ZAhlen, der wohl die Versorgungslage widerspiegelt: Bei weißen Kinder erfolgte nur ein geringer Anstieg von 4.7% auf 5.6%, womit sich die Diagnosehäufigkeit der Prävalen annähert; für die farbige Bevölkerung dagegen werden statt 2.6% jetzt 4.1% diagnostiziert, und darunter sind jetzt auch Mädchen. Bei der hispanischen Bevölkerung ist nur ein Anstieg von 1.7% auf 2.5% erfolgt, obwohl die Prävalenz genauso hoch wie in den anderen Bevölkerungsgruppen ist - also: keine dramatischen Zahlen, aber pobres latinos... zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Hautkrebs: Schützt viel Sonne vor Melanomen?

Es scheint paradox: Wer von Kind an häufig in der Sonne ist, hat offenbar ein geringes Melanomrisiko. Das zeigt eine deutsche Fall-Kontroll-Studie. mehr »

Rechte verletzt?: VdK will bessere Pflege einklagen

Die Zustände in Pflegeheimen verletzen die Grundrechte vieler Bewohner, findet der VdK - und kündigt Klage beim Bundesverfassungs­gericht an. Damit will der Sozialverband auch den Politikern beim Thema Pflege Beine machen. Der Gang vor Gericht stößt in der Politik auf ein geteiltes Echo. mehr »

Bessere Leistungen, weniger Geld: Kardiologie unter Druck

Das DRG-System wirke sich fatal auf die kardiologischen Abteilungen in den Kliniken aus, beklagen die Kardiologen auf ihrer Jahrestagung in Mannheim - und rechnen vor: Für identische oder bessere Leistungen gebe es 2014 zehn Prozent weniger Geld als im Vorjahr. mehr »