Ärzte Zeitung, 05.08.2004

BUCHTIP

Streß laß nach - mit Anleitung!

Probleme mit dem Chef, Reibereien mit den Kollegen, Termindruck, Ärger mit den Kindern - all das erzeugt Streß. Und ob Streß zur Würze des Lebens wird oder zu Schlafstörungen, Kopf- oder Magenschmerzen und schließlich zum Burn-out-Syndrom führt, hängt wesentlich davon ab, wie der einzelne damit umgeht.

Wem die Bewältigung von Streß nicht von vornherein gelingt, der kann es lernen: mit einem Programm, das seit 20 Jahren erfolgreich angewandt wird und zu den präventiven Leistungen der Krankenkassen gehört. Jetzt liegt das Handbuch für Kursleiter in überarbeiteter Fassung vor, mit theoretischen Grundlagen und klar in einzelne Schritte gegliedert.

So lernen die Kursteilnehmer die persönlichen Streßverstärker kennen: Perfektionismus, Einzelkämpfer-Mentalität, Einstellungen der Hilf- und Hoffnungslosigkeit, den Anspruch, es allen recht und alles selbst zu machen. Dann trainieren sie die drei Hauptwege, die aus der Sackgasse führen: Praktische Maßnahmen ergreifen (etwa Aufgaben delegieren und auch mal "nein" sagen), umdenken (etwa Leistungsansprüche überprüfen), sich erholen. Baustein für Baustein werden die Strategien eingeübt. Die beigefügte CD enthält Druckvorlagen für alle Materialien. (ars)

Streßbewältigung, Trainingsmanual zur psychologischen Gesundheitsförderung, Gert Kaluza; Springer-Verlag, 2004, 269 Seiten, 22 Abb., 34,95 Euro, ISBN 3-540-00868-3

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »