Ärzte Zeitung, 21.10.2005

Morgen ist der Welttag des Stotterns

KÖLN (dpa). Das Wort ist im Kopf, aber der Mund weigert sich, es auszusprechen. Im Moment des Stotterns weiß der Stotternde genau, was er sagen möchte. Aber es ist einfach nicht störungsfrei herauszubringen. Für die 800 000 Stotterer in Deutschland ist die Ursache dieses Phänomens eher nebensächlich.

Entscheidender ist für sie, wie die Sprechängste abgebaut werden können. "Das Image von Stottern ist in unserer Gesellschaft sehr schlecht. Stottern wird oft mit Dummheit gleich gesetzt", sagt Ruth Heap, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe.

Zum Welttag des Stotterns an diesem Samstag will die Vereinigung mit Sitz in Köln auf die Probleme stotternder Menschen aufmerksam machen.

Infos im Internet unter: www.bvss.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »