Ärzte Zeitung, 28.07.2006

Libanon-Deutsche sollen über ihre Erlebnisse reden

FRANKFURT/MAIN (dpa). Die aus dem Libanon in Sicherheit gebrachten Deutschen müssen nach Ansicht einer sie betreuenden Psychotherapeutin über ihre Kriegserlebnisse sprechen und dürfen sie nicht verdrängen.

"Das Alltagsdenken, besser nicht darüber zu reden und erst einmal Gras über die Sache wachsen zu lassen, ist falsch", sagte die Psychotherapeutin und Notfallpsychologin Edda Gräfe aus Frankfurt am Main.

Sie war am Dienstag nach Zypern geflogen und hatte ein Flugzeug mit 250 geflohenen Deutschen (meist libanesischer Herkunft) aus dem Libanon nach Frankfurt als Betreuerin begleitet.

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