Ärzte Zeitung, 12.12.2006

Hirnforscher für Verbot von Gewaltvideos

COTTBUS (ddp.vwd). Der Hirnforscher und Sachverständige Manfred Spitzer hat sich gestern am Rande eines Mordprozesses in Cottbus für ein Verbot von brutalen Videospielen stark gemacht. Diese Spiele förderten die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen, sagte der Ulmer Forscher.

Vor dem Landgericht Cottbus muß sich ein 19jähriger verantworten, der am 10. Juli einen 51 Jahre alten Obdachlosen in Cottbus mißhandelt und dessen Gesicht mit mehreren Faustschlägen und Fußtritten zertrümmert haben soll. Vor der Tat soll er ein Spiel gespielt haben, bei dem virtuelle Ringer auf Körpern und Köpfen ihrer Gegner herumspringen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »