Ärzte Zeitung, 27.02.2007

Hoffnung für Patienten mit Down-Syndrom

PALO ALTO (ddp.vwd). US-Forscher haben einen Wirkstoff geprüft, der bei Down-Syndrom möglicherweise die Beeinträchtigung der geistigen Fähigkeiten mildern kann: In Tests mit Mäusen, die aufgrund von Genveränderungen geistig beeinträchtigt waren, konnten die Forscher um Dr. Fabian Fernandez von der Stanford-Universität in Palo Alto mit der Substanz namens PTZ eine merkliche Verbesserung der kognitiven Leistungen erzielen.

PTZ hemmt die Wirkung des Neurotransmitters GABA und soll so das beim Down-Syndrom gestörte Gleichgewicht zwischen hemmenden und erregenden Neuronen im Gehirn wieder herstellen. Eine positive Wirkung war noch zwei Monate nach der Behandlung mit PTZ zu beobachten. Nun planen die Forscher eine erste klinische Studien, berichten sie online in der Zeitschrift "Nature Neuroscience".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »