Ärzte Zeitung online, 20.02.2009

Selbstkastration als Treuebeweis für eifersüchtige Ehefrau

BELGRAD (dpa). Qualvoller Liebesbeweis: Ein 43-jähriger Mann hat sich im Norden Serbiens selbst kastriert, um seiner Frau zu beweisen, dass er ihr treu ist. Das berichteten Belgrader Zeitungen am Freitag unter Berufung auf die Polizei von Subotica, nahe der Grenze zu Ungarn.

Der Mann, ein ethnischer Ungar, habe die Operation fachgerecht durchgeführt, weil er Erfahrung mit der Kastration von Ferkeln hatte, hieß es in Zeitungsberichten. Er musste trotzdem in einem Krankenhaus behandelt werden, da er zu bluten begann. Nun wird gegen ihn Strafanzeige wegen Falschaussage erhoben, denn er hatte zunächst in der Klinik und bei der Polizei behauptet, ihn hätten drei Unbekannte verletzt, die ihn ausrauben wollten. Nach der Vernehmung gab er zu, dass er sich selbst kastriert hatte, weil ihn seine Frau grundlos beschuldigt habe, er gehe fremd.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »