Ärzte Zeitung, 06.04.2010

Gehirnerschütterungen nicht ernst genommen

HAMBURG (eb). Gehirnerschütterungen gehören zu den häufig-sten Verletzungsfolgen bei Kindern. So müssen etwa in Hamburg jährlich über 1000 Kinder unter zehn Jahren wegen eines leichten Schädel-Hirn-Traumas in einer Klinik behandelt werden. Trotzdem wird die Diagnose nicht immer ernst genommen: 2009 wurde jedes elfte betroffene Kind entgegen dem ärztlichen Rat von den Eltern aus einer Klinik genommen, so die Techniker Krankenkasse.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »