Ärzte Zeitung, 25.08.2010

22-Jähriger wagte neue These für Erbkrankheit

HAMBURG (ars). Ein erst 22 Jahre alter Doktorand hat den mit 50 000 Euro dotierten NCL-Forschungspreis erhalten. Matthew Micsenyi aus Bronx habe einen neuen Ansatz in der Ursachenforschung gefunden, teilt die NCL-Stiftung in Hamburg mit.

NCL steht für Neuronale Ceroid Lipofuszinose, eine erbliche lysosomale Speicherkrankheit, die nach Verlust von Seh-, Sprach- und Gehfähigkeit zum frühen Tod führt. Micsenyi hatte außer der Autophagozytose auch das Ubiquitin-Proteasom- System in die Pathogenese einbezogen, die bewirkt, dass die Zellen am eigenen "Müll" ersticken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »