Ärzte Zeitung, 29.09.2010

Geringere Suizidgefahr bei Gläubigen

BERN (eb). Konfessionslose sind offenbar eher selbstmordgefährdet als Gläubige. Das legt eine Kohortenstudie mit drei Millionen Schweizern zwischen 35 und 94 Jahren nahe (Int J Epidemiol online). So kamen auf 100 000 Einwohner 39 Suizide von Menschen, die keiner Glaubensrichtung angehörten. Bei den Protestanten waren es 29 und bei den Katholiken 20 Suizide. Die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft sei "eine wichtige soziale Kraft", so die Autoren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »