Ärzte Zeitung, 19.01.2011

Hautzellen von Patienten mit Ataxie reprogrammiert

MELBOURNE (ple). Australischen Forschern ist es gelungen, aus Hautzellen von Patienten mit Friedreich-Ataxie induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) herzustellen, sie also zu verjüngen (Stem Cell Reviews and Reports online).

Bei den Patienten kommt es durch Genmutation zu spinaler Degeneration mit Polyneuropathie, Muskelatrophie und Kardiomyopathie. Wie die Forscher um Dr. Jun Liu berichten, ließen sich die iPS in periphere Neuronen und Kardiomyozyten verwandeln.

Solche Zellen wären - nach Korrektur des mutierten Gens - möglicherweise für die Zelltherapien geeignet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »