Ärzte Zeitung, 18.04.2011

Was Fremdschämen mit Mitleid verbindet

MARBURG (ars). Wer sich für andere schämt, die sich öffentlich blamieren oder Anstandsregeln verletzen, bei dem werden dieselben Hirnareale aktiv wie bei Gefühlen von Mitleid für jemanden, der Schmerzen empfindet. Das berichten Marburger Forscher, die 32 Probanden im fMRT peinliche Szenen anschauen ließen.

Das Ergebnis des Genierens war unabhängig davon, ob sich die Protagonisten zufällig oder absichtlich in peinliche Situationen verstrickten und ob sie sich dessen bewusst waren oder nicht (PloS one 6(4): e18675).

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