Ärzte Zeitung, 29.10.2011

Psychisch Kranke fühlen sich stigmatisiert

BERLIN (sun). Psychisch Kranke haben immer noch Angst davor, stigmatisiert zu werden. Das hat eine Umfrage der Stiftung Warentest ergeben.

Das zeige, dass "die Scheu und Scham vieler Betroffener vor der Stigmatisierung auch noch heute dazu führt, dass die Betroffenen ihre Beschwerden nicht nach außen kommunizieren", sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung, Dieter Best.

Zudem begäben sich die Betroffenen auch nicht rechtzeitig in Behandlung. "Eine Folge dieses zu lang ertragenen Leides ist nicht selten eine Chronifizierung der Erkrankung", warnte Best.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »