Ärzte Zeitung, 27.02.2012

Autismus: Kind profitiert von geschulten Eltern

NEW HAVEN (ikr). Kinder mit autistischen Störungen sprechen besser auf Medikamente an, wenn die Eltern an einer strukturierten Schulung zum Umgang mit den Verhaltensstörungen ihres Kindes teilnehmen.

US-Forscher haben 124 Kinder mit autistischen Störungen und schweren Verhaltensstörungen wie Aggression und Auto aggression untersucht ((J Am Acad Child Adolesc Psychiatry 2012; 51: 136-146).

Ein Teil der Kinder erhielt nur Medikation, bei den übrigen Kindern wurden zusätzlich die Eltern sechs Monate lang trainiert. Sie sollten lernen, besser mit den Verhaltensstörungen ihres Kindes umzugehen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »