Ärzte Zeitung, 30.10.2012

NRW

Ein Netzwerk für psychisch kranke Kinder

KÖLN (iss). In Nordrhein-Westfalen soll die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen besser koordiniert werden.

Verschiedene Initiativen und Organisationen haben sich zur Landesinitiative "Erhalt und Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen" zusammengeschlossen, darunter die Kassenärztlichen Vereinigungen, die Ärztekammern, die Krankenkassen und die Krankenhausgesellschaft.

In vielen Kommunen existiere bereits ein differenziertes Spektrum an Präventions- und Hilfeangeboten, sagte Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne). "Aber die einzelnen Einrichtungen arbeiten heute noch zu oft neben- statt miteinander."

Die Ministerin erhofft sich von der neuen Initiative Impulse zur Bildung tragfähiger Netzwerke, damit Eltern und Kinder im Bedarfsfall die notwendigen Hilfen erhalten.

"Vor allem die Angebote zur Prävention und Frühintervention bei psychischen Störungen müssen gestärkt werden, um Fehlentwicklungen möglichst schon im Ansatz zu verhindern", sagte Steffens.

Sie hält es für wichtig, dass in die übergreifende Kooperation neben Einrichtungen des Gesundheitswesens auch die Jugend-, Familien-, Bildungs- und Sozialbereiche eingebunden werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »