Ärzte Zeitung App, 11.09.2014

Violistin

Während der eigenen Hirn-Op Geige gespielt

TEL AVIV. Eine Israelin hat während ihrer eigenen Gehirnoperation Geige gespielt. Die Violinistin leide seit 20 Jahren an einem essentiellen Tremor, teilte die israelische Regierungspressestelle mit.

Bei der Operation im Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv sei ihr unter lokaler Betäubung ein Gehirnschrittmacher eingesetzt worden, der das Zittern unterdrücken solle.

Die 1,3 Millimeter große Elektrode sei durch ein winziges Loch in der Schädeldecke implantiert worden. Um sie an der richtigen Stelle anzubringen, sei eine aktive Zusammenarbeit nötig gewesen, deshalb hätten die Ärzte die Patientin gebeten, während der Operation Geige zu spielen.

Als sie die Stimulation an dem exakten Ort aktivierten, verschwand der Tremor. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »