Ärzte Zeitung, 13.10.2014

Bonn

Neues Zentrum bündelt DZNE-Forschung

KÖLN. Mit dem Neubau des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) entsteht in Bonn eines der größten und modernsten Forschungsgebäude in Nordrhein-Westfalen.

Ab 2016 sollen auf dem Bonner Venusberg rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Erkrankungen des Nervensystems forschen und neue Strategien zur Prävention, Therapie und Pflege erarbeiten.

Sie wollen dabei die unmittelbare Nähe zum Uniklinikum Bonn nutzen. Die Forschungsergebnisse können durch die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie, Psychiatrie und Palliativmedizin der Bonner Uniklinik leichter in die klinische Anwendung überführt werden.

"Neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson stellen die Gesellschaft vor große Herausforderungen", sagte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) bei der Grundsteinlegung. Universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen müssten eng zusammenarbeiten. Die Baukosten liegen bei 110 Millionen Euro, davon übernimmt das Land NRW 85 Millionen Euro. Der Bund trägt den Rest. (acg )

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »