Ärzte Zeitung online, 05.08.2016

Suizidalität

Überarbeitete Leitlinie online verfügbar

MARBURG. Die überarbeitete und aktualisierte Leitlinie zur Intervention bei Suizidalität im Kindes- und Jugendalter ist ab sofort online abrufbar, teilen Philipp-Universität Marburg und Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) mit. Die aktualisierte Fassung ist bis Mai 2021 gültig.

Im Auftrag der herausgebenden Fachgesellschaft DGKJP hat Professorin Dr. Katja Becker, Lehrstuhlinhaberin für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Philipps-Universität Marburg und Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Marburg (UKGM), die Diagnostik und Therapie-Leitlinie zur nun vorliegenden vierten Auflage überarbeitet.

"Nach intensiver und umfassender Literaturrecherche und unter Berücksichtigung aktueller Studien wurden Klassifikation, Epidemiologie, spezifische Diagnostik und die verschiedenen Interventionen umfassend dargestellt", wird Becker zitiert.Die Leitlinienarbeitsgruppe hat auch ein Kapitel zur Vor- und Nachsorge neu aufgenommen.

Suizidalität sei nach Unfällen die häufigste Todesursache im Jugendalter, erinnern Uni Marburg und DGKJP. (eb)

S2k-Leitlinie 028/031: Suizidalität im Kindes- und Jugendalter: www.awmf.org

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »