Ärzte Zeitung, 29.01.2008

Depressive profitieren von Kognitionstraining

BERLIN (ugr). Depressive Patienten profitieren von einem computergestützten kognitiven Training. Das hat eine Untersuchung an der Uniklinik Innsbruck ergeben.

An der Studie, die vor kurzem auf einem Psychiatrie-Kongress in Berlin vorgestellt worden ist, nahmen 48 Patienten teil. Die Trainingsgruppe absolvierte 20 Sitzungen computergestütztes kognitives Training (zweimal wöchentlich je 30-45 Minuten). Dabei wurden mit alltagsnahen Aufgaben Reaktion, Vigilanz sowie sprachliche und intellektuelle Leistungsfähigkeit geprüft.

Folge: Es besserten sich Aufmerksamkeit und Konzentration sowie die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung. Zudem hellte sich die Stimmung auf. In der Kontrollgruppe ohne ein solches Training kam es dagegen zu keinen Verbesserungen. Die Studienautoren um Dr. Elisabeth Trebo wollen die Ergebnisse jetzt in einer größeren Studie überprüfen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »