Ärzte Zeitung online, 09.04.2010

Herzinsuffizienz macht Frauen depressiv

MANNHEIM (dpa). Frauen mit einer Herzschwäche leiden häufiger unter Depressionen und Ängsten als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von 150 Patienten mit Herzinsuffizienz an der Ruhr-Universität in Bochum.

Den Studienergebnissen zufolge litten 57,7 Prozent der Frauen unter Angst, bei den Männern waren es 41,8 Prozent, wie die Medizinerin Claudia Piper am Freitag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie-, Herz- und Kreislaufforschung (DGK) in Mannheim erläuterte.

Noch deutlicher war der Unterschied aber bei Depressionen: Drei Monate nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus klagten 46,2 Prozent der Frauen und nur 22,4 Prozent der Männer über Depressionen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »