Ärzte Zeitung, 20.05.2010

Babyblues bei einem Zehntel der Väter

NORFOLK (ars). Einer von zehn Vätern erkrankt vor oder nach der Geburt ihres Kindes an Depressionen. Am anfälligsten sind Männer vom 3. bis 6. Lebensmonat des Babys, berichten Forscher aus Norfolk (JAMA 2010; 303: 1961). Sie hatten eine Meta-Analyse von 43 Studien mit rund 28 000 Teilnehmern erstellt, und zwar vom ersten Trimenon bis zwölf Monate nach der Geburt. Dabei ergab sich auch eine Korrelation zu Depressionen bei Müttern.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »