Ärzte Zeitung, 23.06.2010

Omega-3-Fette lindern offenbar Depressionen

NEU-ISENBURG (eis). Omega-3-Fettsäuren haben sich bei der Therapie von Patienten mit Major Depression - aber ohne begleitende Angststörungen - als wirksam erwiesen.

In einer randomisierten Studie in Kanada nahmen 432 Betroffene über acht Wochen täglich entweder 1050 mg Eicosapentaensäure (EPA) plus 150 mg Docosahexaensäure (DHA) oder Placebo ein (J Clin Psych online). Die Wirkstärke der Omega-3-Fettsäuren sei ähnlich gewesen wie die eines Antidepressivums, so die Forscher.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »