Ärzte Zeitung, 02.12.2010

Raphe-Kerne per Sonografie untersucht

BERLIN (MUC/FK). Eine relativ einfache Methode der nichtinvasiven Bildgebung ist die transkranielle Sonografie (TCS) durch das Temporalfenster. Damit können im Prinzip auch für eine bipolare Störung typische Veränderungen in Raphe-Kernen, der Substantia nigra oder dem Thalamus visualisiert werden, berichtete Privatdozent Hans Jörg Assion aus Detmold beim DGPPN-Kongress in Berlin.

Eine entsprechende Untersuchung ergab aber keine generell irreguläre Echogenität solcher Strukturen. Aber Assion fand bei bipolar Erkrankten mit hypoechogener Raphe signifikant höhere Werte in den Depressionsskalen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »