Ärzte Zeitung online, 28.04.2011

Jeder dritte Schüler leidet an depressiver Verstimmung

HAMBURG (dpa). Fast jeder dritte Schüler in Deutschland leidet nach einer aktuellen Studie der DAK an depressiven Stimmungen.

"Die Probleme der Jugendlichen hängen oft mit Schulstress und Leistungsdruck zusammen", teilte die Krankenkasse am Donnerstag (28. April) in Hamburg mit.

Deutlich mehr Schüler seien an Haupt- und Realschulen (32 Prozent) betroffen als an Gymnasien (24 Prozent).

6000 Schüler an 25 Schulen befragt

Bei Schülern mit Migrationshintergrund liege der Anteil mit 36 Prozent besonders hoch.

Die Universität Lüneburg hat im Auftrag der Kasse knapp 6000 Schüler zwischen elf und 18 Jahren an 25 Schulen in sieben Bundesländern befragt.

DAK-Studie "Depressive Stimmungen bei Schülerinnen und Schüler"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »